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„Markt für Wohnimmobilien 2020“ unter Berücksichtigung der Corona-/COVIS-19-Krise


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(5. 7. 2020) Immobilienvermittler von seiten LBS und Sparkassen erwarten infolge der
Corona-/COVIS-19-Krise bis zum Herbst keinen weiteren Anstieg der
Wohnimmobilienpreise. Der LBS-Im­mobilienpreisspiegel 2020 dokumentiert derweil
weiterhin enorme regionale Preisunterschiede. ? Grundlage der jährlich
erscheinenen LBS-Analyse „Markt für Wohnimmobilien“ ist welche Befragung der rund
600 Immobilienmarktexperten von LBS und Sparkassen.

Coronavirus sorgt für die Atempause in der
Immobilienpreisentwicklung

Noch im Januar 2020 gingen die Immobilienvermittler von Preissteigerungen
zwischen rund 4% bei Eigenheimen und Eigentumswohnungen sowie fast 6% bei
Bauland aus. „Corona bremst den Preisanstieg bei Wohnimmobilien
zumindest vorübergehend aus”, konstatiert Verbandsdirektor Axel Guthmann die
Ergebnisse der aktuellen Erhebung. „Die Marktkenner rechnen mit allen
Bundesländern mit einem au?erdem knappen Angebot, aber auch via einer etwas
gedämpften Nachfrage“.

Die LBS-Immobilienvermittler sahen gegenseitig heuer in der Phase jenes schärfsten
Lockdowns durch die Kontaktbeschränkungen mit einer erschwerten
Objektbeschaffung kon­fron­tiert – so ein Ergebnis einer Sonderbefragung im
Mai zu den Corona-Effekten. Bis zum Herbst erwarten jene daher ein konstantes
bis kinderleicht rückläufiges Angebot. Wie die längerfristige Entwicklung
verlaufen wird, hänge vonseiten verschiedenen Faktoren ab: Vieles, was vor
der Krise die Einschätzung des Wohnungsmarkts spezifisch habe, gelte
grundsätzlich weiter, erklärt Verbandsdirektor Guthmann. Die zum Vertrieb
stehenden Eigentumswohnungen und Eigenheime waren knapp und seien es immerzu
noch.

W?hrend wird die Nachfrage nach Baugrund, Häusern und Wohnungen –
ausgehend von einem sehr hohen Niveau – nach Einschätzung der
LBS-Immobilienvermittler mit den kommenden Monaten etwas zurückhaltender
ausfallen als in der Zeit vor Corona. Allerdings sollen gegenseitig nicht alle
Regionen über den Kamm scheren lassen: Bei welchen Eigenheimen beispielsweise
rechneten die Befragten vor allem in den südlichen und östlichen
Bundesländern mit dem leichten Rückgang des Interesses, während welche
Kollegen im Norden gleichsam von einer unveränderten Nachfrage ausgingen.

Autoindustrie könnte Wohnungsmarkt schwächeln lassen

„Ein Grund könnte sein, dass chip Wirtschaftslage in Regionen unsicherer
ist, die stark von der Autoindustrie geprägt sind“, erläutert Guthmann. Dieser
erwartet, dass der Zusammenhang nebst Wohnimmobilienmarkt und
Konjunkturverlauf im nächsten Jahr noch stärker zum St?tzen kommt: „Je
nachdem, wie gegenseitig die Wirtschaft in Deutschland ferner bei seinen wichtigsten
Handelspartnern entwickelt und wie stark die Arbeitslosigkeit steigt, wird
sich auch dies Kaufinteresse der privaten Haushalte gestalten. “

Atempause solange bis zum Herbst

Gr?ndend auf ihren aktuellen Beobachtungen zu Angebot und Nachfrage
erwarten chip Immobilienmarkt-Experten der LBS bis zum Herbst zunächst eine
Atempause f?r den Kaufpreisen. „Weiter in welche Zukunft wollten wir bei jener
Sonderabfrage nicht schauen, weil aus heutiger Sicht noch nicht seriös
vorherzusagen ist, wohin die Reise geht“, betont Guthmann. Wichtig sei vor
allem, den Immobilienmarkt regional differenziert zu betrachten: „Unser
diesjähriger Immobilienpreisspiegel für mehr als 1. 000 Städte hat erneut
immense Unterschiede im Preisniveau zu Tage gefördert. “

Alle wichtigsten Ergebnisse des Preisspiegels 2020

Gebrauchte direkt stehende Einfamilienhäuser: Fuer der
Spitze des Großstadtrankings steht wie schon seit Jahren München: Eigenheime
kosten dort 1, 5 Mio. Euro – für diese Spektrum könnte man in Leipzig fünf
Einfamilienhäuser kaufen. Teuer ist jener Traum vom eigenen Häuschen ebenso in
anderen (südwestdeutschen) Großstädten. Uff (berlinerisch) München folgen?…

  1. Wiesbaden, wo oft 1, 2 Mio. Euro aufgebracht werden müssen,
  2. Stuttgart: 1, 1 Mio. Euro,
  3. Freiburg im Breisgau: 950. 000 Euro,
  4. Frankfurt am Main: 900. 000 Euro,
  5. Heidelberg: 880. 000 Euro,
  6. Regensburg: 850. 000 Euro und
  7. Düsseldorf: 800. 000 Euro.

Ausweichen ins Umland lohnt gegenseitig zumindest finanziell nicht, denn da
sind die Preise oftmals bis heute höher: Die Münchener Vororte Grünwald und
Gräfelfing toppen die Landeshauptstadt mit 1, 9 bzw. 1, 8 Mio. Euro noch
einmal deutlich, ähnliches gilt für dies Verhältnis von Bad Soden (950. 000
Euro) zu Frankfurt.

Wohnen, wo andere Urlaub machen – auch das mag ein teures Vergnügen.
sein: Spitzenpreise für Einfamilienhäuser registrierten die
LBS-Immobilienvermittler beispielsweise in den bayerischen Voralpen in
Herrsching am Ammersee dar?ber hinaus in Starnberg mit 1, 3 Mio. Euro, in
Garmisch-Partenkirchen via 1, 2 Mio. Euro des weiteren am Bodensee in Konstanz
(800. 000 Euro) und Lindau (730. 000 Euro).

Recht erschwinglich sieht sich als gebrauchtes Eigenheim dagegen mit 310. 000
bis 400. 000 Euro zum Beispiel in Leipzig, Hannover, Bremen, Dortmund und
Dresden. Noch günstiger sind im Osten Halle des weiteren Magdeburg (180. 000 bzw.
250. 000 Euro), im Norden Bremerhaven mit 210. 000 Euro ferner im Westen Siegen
mit 180. 000 Euro. Das untere Schluss der Preisskala markieren die Kleinstädte
Eisleben im südlichen Sachsen-Anhalt des weiteren An­na­berg-Buchholz im Erzgebirge mit
70. 000 bzw. 60. 000 Euro.

Reihenhäuser: „Teilweise gute Einstiegspreise für
Wohneigentumsinteressenten“ attestiert LBS-Verbandsdirektor Axel Guthmann
dem Neubau-Segment. Im nördlichen Schleswig-Holstein liegen sie bei 290. 000
Euro, in Sachsen zwischen 170. 000 und 310. 000 Euro und in NRW bei 250. 000
bis 390. 000 Euro. Lediglich in Süddeutschland signalisieren chip Preise
vielerorts Engpässe. So koste ein neues Eigenheim in München selbst in der
Reihe 1, 1 Mio. Euro und mit Starnberg 1, 15 Mio. Euro.

In einem Drittel der Großstädte mit mehr denn 500. 000 Einwohner seien neue
Reihenhäuser aber für bis zu 360. 000 Euro zu zaehlen. Reihenhäuser aus dem
Bestand sind im Schnitt rund 16% günstiger als Neubauten. Je nach Platz kann
der Preisvorteil aber ebenso gleich Null sein, so nahezu in Berlin und Köln.

Eigentumswohnungen: Neue Wohnungen haben sich entsprechend
Angaben der LBS-Im­mo­bilienexperten fast überall merklich verteuert,
insbesondere an touristisch interessanten Orten, in den Metropolregionen und
in Universitätsstädten. Am teuersten ist Gräfelfing bei München via 8. 500
Euro/m² Wohnfläche, gefolgt von Starnberg mit 8. 350 Euro/m². Auch das an
Gräfelfing angrenzende Planegg (8. 200 Euro/m²) und Grünwald (8. 000 Euro/m²)
übertreffen die Top-7-Städte Stuttgart (6. 700 Euro/m²), Frankfurt (6. 500
Euro/m²) und Hamburg (5. 200 Euro/m²) um Längen.

Die Halbmillionenstädte Dortmund, Bremen dar?ber hinaus Leipzig sind dagegen mit
Quadratmeterpreisen im Bereich von 3. 700 Euro und darunter vergleichsweise
erschwinglich. Zwar werden auch Wohnungen aus dem Bestand immer teurer. Angesichts der tatsache
sie aber meist einen geringeren Standard haben als Neubauwohnungen, sind sie
im Schnitt rund 36% günstiger.

Bauland bleibt nach Einschätzung der befragten Experten
der Engpassfaktor Nummer eins auf dem Immobilienmarkt. Spitzenpreise für welchen
Quadratmeter sein in süd- und südwestdeutschen Großstädten wie München
(2. 600 Euro) samt einigen Umlandgemeinden, Stuttgart (1. 600 Euro) des weiteren
Düsseldorf (1. 100 Euro) registriert. Laut LBS-Preisspiegel ist Bauland nur
vielen Mittelstädten und in mancher Großstadt (Bremerhaven und Cottbus) doch
auch für rund 100 Euro pro Quadratmeter oder sogar darunter auf dem Markt.

Umdenken wegen Corona?

Für welche weitere Entwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt im
Allgemeinen und speziell nach Corona wird es entsprechend Einschätzung der
Immobilienvermittler nicht alleinig darauf ankommen, wie schnell gegenseitig das Land
wirtschaftlich erholt, stattdessen auch wie die Bundesbürger via ihren
Erfahrungen aus der Lockdown-Phase umgehen. „Das Eigenheim ist bereits jetzt
stärker in den Fokus gerückt“, hat Axel Guthmann beobachtet. Vielen Menschen
sei in welchen vergangenen Wochen sehr deutlich bei bewusstsein geworden, welch
unschätzbaren Wert ausreichend Platz und ein eigener Garten haben können.
„Deshalb ist davon auszugehen, dass die Nachfrage entsprechend den eigenen vier
Wänden bei weitem nicht nur generell weiter steige, stattdessen vor allem jene nach dem
Häuschen im Grünen”, sagte Guthmann abschließend.

Alle
Ergebnisse der LBS-Analyse „Markt für Wohnimmobilien“ mit interaktiven
Karten sowie vielen Such-und Filterfunktionen aufgabeln sich unter

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Markt für Wohnimmobilien 2020

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