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HOAI wird zur Honorarorientierung

Stellungnahmen zur HOAI-Änderungsverordnung. bdla positioniert sich. ©& nbspbdla

Am 7. August 2020 zusammen das Bundeswirtschaftsministerium einen Entwurf zur Verordnung zur Änderung der Honorarordnung zur Regelung für Architekten ferner Ingenieure (HOAI-Änderungsverordnung) vorlegt. Dieser war notwendig geworden, nachdem der Europäische Gerichtshof in seinem Urteil vom 4. Juli 2019 festgestellt hatte, dass die verbindlichen Mindest- des weiteren Höchsthonorarsätze der HOAI nicht via der EU-Dienstleistungsrichtlinie vereinbar sind.

In ihrer Ansicht befürworten AHO Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure dar?ber hinaus Architekten für die Honorarordnung e. V., Bundesarchitektenkammer und Bundesingenieurkammer dies im Regierungsentwurf vorgesehene Modell, alle derzeitigen Honorartafeln zukünftig als Honorarorientierung auszugestalten. Sie erachten den Entwurf für eine geeignete Grundlage für die durch das EuGH-Urteil notwendig gewordene Anpassung der HOAI. Uff (berlinerisch) der anderen Seite sehen jene noch erheblichen Verbesserungsbedarf. Insbesondere stammt im Entwurf wesentlich zu schwach zum Ausdruck, dass die Regelungen der HOAI zur Berechnung jenes Honorars unter Anwendung der beibehaltenen Honorartafeln zu Ergebnissen führen, welche der Verordnungsgeber als angemessen ansieht. Zudem sollte die HOAI wohl oder zumindest die Begründung idealerweise auch eine Aussage dahingehend enthalten, dass das Gesamthonorar angemessen jenes muss. Entsprechende Regelungen enthalten sowohl das Steuerberatervergütungs- als auch dies Rechtsdienstleistungsgesetz.

bdla untersucht honorarrechtliche Aspekte

Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten unterstützt die Empfehlungen der vorgenannten Verbände in vollem Umfang dar?ber hinaus fokussiert sich in seiner komplementären Stellungnahme auf honorarrechtliche Aspekte, welche insbesondere für die Profession dieser Landschaftsarchitekten von Bedeutung sind.


In seiner acht Punkte umfassenden Positionierung bekräftigt der bdla unter anderem, dass eine Dynamisierung der statischen Honorartafel für Flächenplanungen dringend notwendig ist. Die betroffenen Planungsbüros müssen seit Einführung jener HOAI 2013 bereits jetzt den faktischen Honorarverlust von ca. 15 Prozent hinnehmen, basierend auf welchen im Jahr 2012 ermittelten Honorartafeln. Künftig sollte eine jährliche Anpassung entsprechend des Verbraucherpreisindex des Statischen Bundesamtes berücksichtigt werden.

Im Weiteren sollte bspw. dies Mitwirken bei Verfahren zu landschaftsplanerischen Leistungen eindeutig als Besondere Leistungen definiert werden, um für jene vielfältigen Leistungen Klarheit in dieser Praxis zu schaffen und die angemessene Honorarorientierung zu bieten. Zudem sollte die Honorartafel zum Landschaftspflegerischen Begleitplan geändert werden, um für diese Leistung künftig eine angemessene Honorarorientierung auszuweisen.

Welche Verbände vertreten übereinstimmend die Auffassung, dass die Anpassung der HOAI an das EuGH-Urteil nur das erster Schritt sein kann. Jene halten eine Aktualisierung der Leistungsbilder – insbesondere hinsichtlich zunehmend digitale Planungen (BIM) – für dar?ber hinaus erforderlich wie eine Überprüfung jener derzeitigen, seit 2013 unveränderten Tafelwerte. „Beides bedarf umfangreicher Vorbereitungen ferner sollte daher ebenfalls für chip nächste Legislaturperiode vorgesehen werden. “

Der Gesetzgeber plant, die veränderte HOAI am 1. Januar 2021 in Kraft zertreten zu lassen.

bdla-Stellungnahme zum Entwurf einer VO zur Änderung der HOAI

Stellungnahme von seiten AHO – BAK – BIngK zum Referentenentwurf einer Verordnung zur Änderung der Honorarordnung zur Regelung für Architekten und Ingenieure (HOAI-Änderungsverordnung)