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BFW-Umfrage: Bauträger von Folgen der Corona-Pandemie zunehmend betroffen


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(18. 5. 2020) „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen die
mittelständische Immobilienwirtschaft vor immer größere Herausforderungen.
Unsere neue Mitgliederumfrage zeigt: Neben den Bestandshaltern sind nun ebenso die
Bauträger zunehmend betroffen“, sagte Andreas Ibel, Präsident des Bundesverbands
Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), am 14. Mai in Hamburg bei der
Vorstellung einer neue Umfrage unter den mittelständischen
BFW-Mitgliedsunternehmen. Laut BFW bauen sie 50% der Wohnungs- und 30% jener
Gewerbeimmobilien und verwalten 14% jenes gesamten Mietwohnungsbestandes.

Mit der Umfrage gaben 75% dieser befragten Immobilienunternehmen an, dass ihr
Geschäftsbetrieb durch die Corona-Krise beeinträchtigt ist. Dabei rechneten
65% jener Bestandshalter mit Beeinträchtigungen. Bei welchen Bauträgern und
Projektentwicklern waren es 79%.

Auswirkungen uff (berlinerisch) der Baustelle

Welche größten Probleme für die Bauträger sind neben der Vermarktung (38%)
die Planung und Genehmigung neuer Projekte (37%). So berichten vier Fünftel
der Bauträger, dass?…

  • die Erteilung von seiten Baugenehmigungen,
  • die Schaffung von Planungsrecht und
  • die Bauleitplanung auf kommunaler Schicht noch länger dauern als
    ohnehin üblich.

Ebenso beim Betrieb und der Organisation von Baustellen komme es f?r 21% zu
Schwie­rigkeiten – etwa ?ber das Ausbleiben von Subunternehmen oder aber durch
die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen. Darüber hinaus berichteten 38% der
Bauträger von verzögerten oder unterbrochenen Lieferketten.

Drei Viertel dieser Bauträger rechnen mit Umsatzeinbußen

Entsprechend verhalten äußerten gegenseitig die Bauträger beim Blick mit die
Zukunft: So gehen 61% davon aus, dass die Anzahl der beantragten
Baugenehmigungen in diesem Jahr sinken werden. 71% jener Befragten rechnen
damit, dass gegenseitig geplante Baubeginne um mehrere Monate verschieben werden.
Für 63% zeichne sich schon jetzt ab, f?r den fall es auch bei der Fertigstellung von
Projekten zu mehrmonatigen Verzögerungen kommen wird.

Alle Folge: Drei Viertel der Bauträger rechnen derzeit damit, dass gegenseitig
die Pandemie negativ auf ihren Umsatz auswirken wird. 28% gaben an, dass ihr
Umsatz voraussichtlich um mehr als zwanzig % zurückgehen wird.
Dennoch würden bislang nur 13% der befragten Firmen staatliche Hilfen
in Anspruch einnehmen. Lediglich 17% hätten Mitarbeitende nur Kurzarbeit
geschickt.

Nun seien die Kommunen gefragt

„Die Immobilienunternehmen spielen die Schlüsselrolle, wenn es darum
geht, unsere Wirtschaft nach dem Lock-Down wieder anzukurbeln. Auch das
Problem der Wohnungsknappheit wird sich weiter verschärfen, wenn wir hier
nicht gegensteuern“, sagte Ibel und erklärte: „Als Mittelstand haben wir
bislang staatliche Hilfen für unsere Klienten und Mieter, nicht aber für
unsere Unternehmen gefordert. Deshalb ist es jetzt dringlicher, dass
Verfahren auf kommunaler Ebene weiter vereinfacht, beschleunigt und
digitalisiert werden, um einen Einbruch beim Neubau abzuwenden. Via
Planungsbeschleunigungsgesetz hat der Bund hierfür die Rahmenbedingungen
neu justiert. Jetzt sind die Kommunen attraktiv! “

Die Umfrage wurde vom 29. April solange bis zum 6. Mai erhoben. Chip detaillierten
Umfrageergebnisse können Sie hierbei einsehen. Die Pressemitteilung steht in diesem fall
zum Download bereit.

siehe auch für zusätzliche Informationen: