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Attraktivitätsbewertung der Subsegmente der deutschen Bauindustrie


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(2. 6. 2020) Die Strategie- und Transformationsberatung S& B Strategy aus
München hat Unternehmen jener deutschen Bauindustrie hinsichtlich ihrer
Attraktivität für Investoren untersucht. Das Resultat zeigt, dass für
Investoren sowohl auf Hersteller-, Han­dels- aber ebenso Bauausführungsseite
interessante Wachstums- und Profitabilitätschancen bestehen, welche allerdings
nicht alleinig durch die Akquise reiner „Technologiespieler“ gehoben werden können.
Dies ermögliche wiederum neue Wachstumsfelder und mische die Karten im
Wettbewerb neu. Somit sei die Bauindustrie das attraktiver Nährboden für
Investoren.

Während bei Herstellern vonseiten Produkten und Dienstleistungen vor allem
Softwareunternehmen und Produzenten von Technischer Gebäudeausrüstung (TGA)
attraktiv sind, weist der Handel mit Baustoffen hohe Skalierbarkeits- und
Profitabilitätspotentiale auf. Ferner durch eine aktive Konsolidierung von seiten
Unternehmen aus den Bereichen Elektro- und SHK-Installation sowie Gebäude
Services sollen sich weitere strategische Optionen durch eine wachsende
Marktmacht dar?ber hinaus Anwendernähe ergeben.

Jedes einzelne Subsegment weise zwar nur sich unterschiedliche Dynamiken
auf des weiteren müsse naturgemäß detaillierter analysiert sein, dennoch bestehe
für die meisten Subsegmente der Bauindustrie ein starker Veränderungsdruck:
„Die deutsche Bauindustrie befindet sich im größten Transformationsprozess
der letzten 70 Jahre. Der Klimaschutzplan 2050 der Europäischen Union, welche
Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95% gegenüber dem Jahr 1990 zu
senken, erfordert mit den kommenden Jahren neue Konzepte in der Planung und
dem Ausbau von Gebäuden und Infrastruktur“, konstatiert Christoph Blepp,
Partner vonseiten S& B Strategy für welchen Geschäftsbereich Bau.

Darüber hinaus erlaubt die Digitalisierung dieser Bauindustrie ?ber
Reduktion der pla­nungs-, prozess- und produktseitigen Komplexität steigernd
schnellere und einfachere Bauprojekte, welches zum Aufbrechen des klassischen
dreistufigen Vertriebs führt. „Die aktuelle COVID-19 Krise wirkt hier als
Turbolader dieser übergeordneten Trends. Die via der Krise einhergehende
verstärkte Konsolidierung wird zu mehr Harmoni­sie­rung, Effizienzdruck und
Direktvertrieb führen. Zu erwartende Green Recovery Konjunkturprogramme
werden Firmen noch stärker begünstigen, die Lösungen für klimaneutrales
Bauen anbieten – vor allem im Bereich der Gebäudesanierung“, so Herr Blepp.
Daher könne die Bauindustrie als ein attraktives Spielfeld für strategische
Investitionen anschaut werden: Sowohl für eher passive
Investitions-Strategien, die attraktive Marktdynamiken n?tzen, als auch für
aktivere Spielarten, die auf Buy & Build, Plattformen oder
Profitabilitätssteigerungen fokussiert sind.

Trotzdem gebe es Risiken – traditionell starke Subsegmente nur der
Bauindustrie werden wohl mit Zukunft an Bedeutung verlieren, denn ihre
Geschäftsmodelle den Markttrends in keiner weise gerecht werden könnten bzw.
Potentiale durch Digitalisierung und den klimaneutralen Bau vergleichsweise
gering ausfielen. Deswegen empfiehlt Herr Blepp, die einzelnen Subsegmente
und deren Dynamik genau zu analysieren und in welchen Kontext der tektonischen
Verschiebungen im Gesamtmarkt einzuordnen.

„Die pauschale Aussage, die Bauindustrie sei grundsätzlich attraktiv für
Investoren halte ich für gewagt. Viele Subsegmente und Unternehmen weisen
historisches Um­satz- und Profitabilitätswachstum auf, verfügen allerdings
nicht über zukunftsfähige Strukturen oder aber Vertriebskanäle. Dies mag
bedeuten, f?r den fall heutige erfolgreiche Geschäftsmodelle in 5 bis 10 Jahren vom
Markt verschwunden sein werden. “ Vor allem größere Installateurbetriebe ferner
Hersteller komplexerer Produkte und Systeme seien immer noch
vergleichsweise preiswert, denn sich deren Geschäftsmodell viel stärker auf
die Digitalisierung der Gebäudehülle oder den klimaneutralen Bau anordnung in einer linie
werde.

Sowohl für Unternehmen denn auch für Investoren gelte gerade, je nach
Investitionsansatz die Chancen- und Risikenprofile der einzelnen Subsegmente
der Bauindustrie zu verstehen dar?ber hinaus die Konsolidierung aktiv zu betreiben. Denn
vor allem in welchen kommenden Monaten werden attraktive Assets, die aufgrund
der COVID-19 Krise unverschuldet in Schieflage geraten, zu möglichen
Übernahme- oder Beteiligungskandidaten.

Die vollständige Studie „S& B Deal Locator für die Bauindustrie“ kann mittels
E-Mail an S& B Strategy angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: